Befestigung der Sonnensegel

Feststehende Sonnensegel 1fach montieren

Bevor man sich ein Sonnensegel zulegt, sollte man die Fixierungspunkte festlegen und danach die Größe und die Form des Sonnensegels bestimmen. Dann ist das Aufspannen relativ einfach. Ganz wichtig dabei: immer einen Neigungswinkel von mindestens 15 % einhalten, damit auf dem Sonnensegel wasserdicht das Regenwasser schnell abfließen kann und keine gefährlichen Wassersäcke bildet.

Beim Ausmessen des Sonnensegels kommt es jedoch nicht auf den Millimeter an, denn Toleranzen können ganz einfach durch die Spannseile oder Spanngurte wieder ausgeglichen werden. Es ist sogar besser, das Sonnensegel nach Maß ein paar Zentimeter kleiner zu wählen, weil sich manche Stoffe beim Spannen sogar noch ausdehnen können.

Die einfachste und sauberste Montage ist die Verbindung der Ecken des Segels mit der Wandhalterung durch Seilspanner. Diese Verbindung lässt sich natürlich ebenso einfach wieder lösen, so dass man das Seilspann Sonnensegel bei Abwesenheit schnell verstauen kann. Für die Überbrückung größerer Strecken kann ein zusätzliches Spannseil dazwischen gespannt werden.

Bewegliche Sonnensegel 1- 2 - 3

Will man den Sonnenschutz im Garten, auf einer Sonnensegel Terrasse oder auch auf dem Balkon variabler gestalten, bietet sich der Einsatz eines beweglichen Sonnensegels an.

Die Nr. 1 dieser flexiblen Sonnensegel sind Faltsonnensegel. Hier werden die Stoffbahnen des Segeltuchs zwischen zwei Spannseilen an Gleithaken geführt und können so beliebig weit geöffnet und wieder zusammengeschoben werden. Allerdings wird hier eine Trägerkonstruktion nötig, an der die Spannseile fest verspannt werden können. Eine Pergola oder das Gestell einer Dachverglasung lassen sich durch solch ein Faltsonnensegel bestens ergänzen.

Die 2. Möglichkeit ist ein Rollsonnensegel. Hier wird der Segelstoff auf einer Seite über eine Welle eingerollt. So erinnert das Sonnensegel stark an eine Markise, nur dass auf diese Weise auch das Sonnensegel Dreieck ein- und ausgefahren werden kann. Das Ausrollen erfolgt über eine Zugleine, ähnlich wie bei einem Rollo, die dann am vorgesehenen Punkt fixiert wird. Zum Einfahren wird diese Leine einfach wieder gelockert und das Sonnensegel rollt sich auf.

Die 3. und technisch anspruchsvollste Variante von beweglichen Sonnensegeln sind ebenfalls Rollsegel, wo der Roll- und Spannmechanismus aber im Gestänge versteckt ist. Nur mit Hilfe einer Kurbel oder eines integrierten Elektromotors kann die Größe des Sonnensegels variiert werden. So lassen sich sowohl dreieckige als auch viereckige und sonstige unregelmäßige Sonnensegelformen beweglich gestalten.